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Geschichten der Nase

Bei unserem letzten Aufenthalt in Bolivien im April 2006 besuchten wir die Projekte von Valor-Support um uns selbst einen Eindruck von den Projekten zu machen die wir finanziell fördern.

Wir waren sehr beeindruckt von der Art und Weise wie die Kinder in einer Gemeinschaft ihr Leben selber gestalten und wieviel Verantwortung sie bereits in jungen Jahren übernehmen müssen. Der Gedanke, dass man für sein Leben selbst verantwortlich ist und es nicht reicht auf Almosen zu warten, wird aktiv von der Einrichtung gefördert.

In diesem Rahmen entstand spontan die Idee, dass die Jugendlichen Geschichten über die mentisan Nase schreiben. Für jede Geschichte überweisen wir den Kindern einen Geldbetrag.

Von den Geschichten waren wir tief berührt. Sie wurden von bolivianischen Kindern im Alter von 8 bis 13 Jahren geschrieben bzw. erzählt.



Hinweis: Bitte bedenken Sie, dass hier Kinder für uns Geschichten geschrieben haben und sich Mühe gegeben haben unser Produkt mentisan einzubeziehen. Dies ist ausdrücklich kein Bestandteil unserer Produktdarstellung.




Die Nase


Es war einmal eine sehr laute Nase. Niemand wusste, warum sie sich immer so laut schnäuzte. Sie wohnte in einem sehr angenehmen, ruhigen Viertel und hatte als Nachbarn andere Nasen. Diese waren sehr ruhig und hatten ein angenehmes Leben. Aus diesem Grund verstanden sie sich nicht sehr gut mit der lauten Nase, die sich immer schnäuzte.
Diese Nase hieß Sabrina Aliaga und sie nannten sie immer die verschnupfte Nase. Denn das war der Grund des Lärms, der überall im Viertel zu hören war.
Aufgrund des vielen Lärms mussten die Nachbarn etwas unternehmen und erfanden ein Medikament, um den Lärm zu bekämpfen. Dieses gaben sie Sabrina und so lebte diese glücklich ohne Lärm.

Von: Sergio David Sossa Coronel


Die Geschichte einer Nase


Eines Morgens gingen wir zu einem Stadium und dort traten zwei sehr berühmte Mannschaften gegeneinander an. Und einer dieser Spieler schoss ein Tor mit seiner Nase und die Menschen ärgerte dies sehr.


Eine Geschichte über die Nase


Es war einmal eine Welt voller Nasen. Eines Tages wurde eine Nase krank. Alle anderen Nasen hielten sich von der kranken Nase fern. Deshalb war diese sehr traurig, weil sie keine Freunde hatte. Die Zeit verging und in dieser Zeit litt die Nase sehr unter ihrer Situation. Aber eines Tages kam eine andere, sehr nette Nase, die zu ihr sagte: „Nehme die Medizin Mentisan“. Und die kranke Nase nahm diese Medizin und danach wurde sie wieder gesund.


Geschichte: Die Nase


Es lebte einmal eine Nase, die gehörte dem Jungen Pepe. Diese bekam eines Tages eine sehr schlimme Grippe. Der Junge wusste nicht, was er tun sollte, weil ihm seine Nase so sehr wehtat. Sie war sehr rot, da er sie so oft putzen musste. Pepes Freund erklärte ihm, dass er etwas nehmen müsste, um wieder gesund zu werden. Er sagte: „ Nehme die Medizin ’Mentisan’ für deine Nase und du wirst wieder eine gesunde Nase haben.“ Und wirklich, die Nase wurde wieder gesund und schön.
Ende


Die Geschichte der Nase


Eines Tages gab Herr Nase ein großes Fest, zu welchem er nur Nasen seiner Art einlud. Und alles war wunderschön, alle seine Freunde hatten viel Spaß und waren glücklich. Und dieser Herr Nase hieß: David-Coronel
Von: Sabrina E. Aliaga Enscinas


Die kranke Nase


Eines Tages wurde eine Nase krank und die einzige Apotheke die es gab, war sehr weit weg. Man musste drei Dörfer weit gehen. Die Nase musste aber zur Apotheke gehen. Und jedes Mal, wenn sie in einem Dorf ankam, lernte sie Freunde kennen. Im ersten Dorf angekommen, lernte sie ein Ohr kennen. Mit diesem redete sie eine Zeit lang und erklärte, dass es ihr sehr schlecht gehe. Deshalb beschloss das Ohr, sie zur Apotheke zu begleiten, die zwei Dörfer weiter weg lag. Das Ohr wurde ein sehr guter Freund der Nase.
Nachdem die zwei Freunde im zweiten Dorf angekommen waren, lernten sie einen Mund kennen. Diesem erzählte die Nase auch, dass es ihr schlecht gehe. Deshalb beschloss auch der Mund, sie zu begleiten. Nachdem sie das dritte Dorf erreicht hatten, wurde die Nase noch kranker. Sie konnte nicht mehr weitergehen. Deshalb gingen der Mund und das Ohr allein zur Apotheke weiter, um die Medizin ’Mentisan’ zu kaufen und um sie zu heilen. Und ab diesem Moment waren sie beste Freunde und lebten für immer glücklich zusammen.
Ende


Die Geschichte über eine Nase


Eines Tages lud uns eine Nase dazu ein, einen Ausflug zu machen. Und sie sagte uns, dass sie ein Nasenpircing haben wolle. Aber sie hatte Angst, sich zu verletzen. Da sie jedoch sehr mutig war, beschloss sie dennoch, sich diesen Stecker stechen zu lassen. Sie verletzte sich dabei und begann deshalb zu weinen. Sie bat um Hilfe, damit kein weiteres Blut floss und letztendlich ging alles gut aus. Deshalb konnte sie wieder mit ihren Freunden und Freundinnen weggehen. Sie sah sehr schön aus und lernte eine Nase namens Alan kennen. Mit diesem blieb sie für immer zusammen.


Die Geschichte über eine Nase


Eines Tages gab Herr Nase ein Fest, zu welchem er nur Nasen einlud. Um auch zum Fest gehen zu können, hatten die anderen Körperteile eine Idee: Sie verkleideten sich als Nasen und gingen so zu dem Fest. Herr Nase bemerkte aber sehr schnell, dass sie sich verkleidet hatten. Aber da er sehr nett war, dachte er sehr gut nach und sagte dann: „Wir sind alle Nachbarn und immer zusammen. Wir leben im gleichen Körper. Deshalb machen wir alle Dinge gemeinsam.“
Ende
Von: Vilma Aduviri


Die Geschichte


Es war einmal ein Straßenkind, das kein Zuhause hatte. Eines Tages lernte es sehr schlechte und böse Freunde kennen. Diese gaben ihm Drogen. Einige Tage danach war die Nase des Jungen sehr rot und entzündet, da er so viele Drogen inhaliert hatte. In seinem Leben lief es immer schlechter und wenige Tage danach starb er an einer Überdosis an Drogen.
Es lebte zu der Zeit ein anderer Junge, der sich eine Nase wünschte, weil er mit einem Defekt auf die Welt kam. Diesen hatte er, weil seine Mutter sehr viel Alkohol trank, während sie schwanger war. Die Mutter weinte jedes Mal, wenn ihr Sohn sagte: „Mama, warum bin ich nicht wie die anderen Kinder? Ich möchte nicht mehr in die Schule gehen, weil alle Kinder mich immer auslachen.“ Der Junge sagte: „Gott, warum bestrafst du mich so hart? Ich habe doch nichts falsch gemacht.“ Seine Mutter sagte: „Sohn, es ist nicht Gottes Schuld, ich allein habe die Schuld an allem.“ Einige Zeit verging und eines Tages kamen einige Ärzte aus Cuba angereist, die dem Jungen halfen. Es dauerte sehr lange, bis alle Operationen und Eingriffe überstanden waren, aber am Ende hatte der Junge eine Nase.